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Peach Property Group: „Ständig defekte Heizung nervt Mieter“ 

Stellungnahme des Mietervereins Gelsenkirchen e.V. auf einen Artikel in der WAZ (Essen/Aus den Stadtteilen / WER_1a Nr.123) vom 29.05.2021

Der Ärger von Frau Reppenhagen ist voll verständlich! Das Internet -Leitmotiv von „Peach Property Group“ lautet 
Service zum Wohlfühlen. 
Das klingt mieterfreundlich und lässt auf Behaglichkeit beim Wohnen hoffen. 
Die Wirklichkeit sieht deutlich anders aus. Ein Beispiel hierzu ist das stümperhafte, mieter verachtende Verhalten der Gesellschaft auch im Falle des Quartiers an der Borbecker Straße in Essen. Hier werden insgesamt etwa 100 Familien im Februar 2021 und zu anderen Zeiten schlicht von der Wärmeversorgung ausgeschlossen, auch die Warmwasserversorgung fiel aus. 
Die Gesellschaft gab vor, Reparaturversuche vorzunehmen, ein Erfolg trat in den Wintermonaten über rund 6 Wochen nicht ein! Zwar mag es durchaus sein, dass das eine oder andere Ersatzteil für die Heizung kurzfristig nicht zu beschaffen ist. Aber ein wohlmeinender, fürsorglicher (Privat-)Vermieter würde auch in einem solchen Fall handeln und seinen Vertragspartnern, die die Mieter nun einmal sind, nach Kräften helfen. Im schlimmsten Fall könnte ein Aufenthalt in einem (einfachen) Hotel helfen, aber auch die eigenverantwortliche Beschaffung von mobilen Heizgeräten (durch den Vermieter!!!!!) würde die bittere Kälte in den Wohnungen zumindest lindern! 
Nichts von den Möglichkeiten macht Peach Property! Wenn überhaupt ein Ansprechpartner per Telefon erreichbar ist, wirkt dieser nicht gerade verständig. Der Mieter muss Glück haben, wenn er nicht angeschnauzt wird. Der Mieter gewinnt jedenfalls nicht den Eindruck, dass er sich in der Wohnung und mit dem Service der Vermieterin „wohlfühlen“ soll (siehe Slogan). 
Auch das Beispiel des Heizungsausfalls in der Borbecker Straße zeigt, dass nicht einmal 115 Telefonate der Mieterin Reppenhagen ausreichen, um bei Peach Property eine Mängelbeseitigung mit Erfolg zu erreichen. 
Wie wichtig den Gerichten die Erwärmung einer von Menschen bewohnten Unterkunft ist, zeigt sich darin, dass die deutschen Gerichte dem Mieter eine Mietminderung von bis zu 100 % zusprechen, falls im Winter die Heizung ausfällt. Auch die Mieter in der Borbecker Straße hätten hiervon Gebrauch machen dürfen. Dann hätten sie zumindest ein „Trostpflaster“ für die bitterkalte Zeit bekommen und die entstandenen zusätzlichen Heizkosten durch Heizlüfter usw. ohne jede Diskussion mit der Vermieterin in der Tasche gehabt. 
Nicht anders ist der „Service“ der Vermietergesellschaft in anderen Städten. Der DMB-Mieterverein Gelsenkirchen vermeldet: „Seit Übernahme vieler Wohnungen durch Peach Property Group“ nehmen die Beschwerden der dort wohnenden Mieter sprunghaft zu.

Treten keine Mängel auf, so gibt es doch reichlich Ärger bei der Jahresabrechnung der Nebenkosten. Haben die Mieter in den vergangenen Jahren von der damaligen Verwaltung immer noch Kosten, bis zu 450 €, erstattet bekommen, so bittet Peach Property nach der Übernahme der Wohnungen kräftig zu Kasse und verlangt Nachzahlungen. Eine Mieterin, die nicht genannt werden möchte: „Seit wir die neue Verwaltung haben, kann ich mir die Wohnung nicht mehr erlauben. Habe ich früher noch ca. 300 € im Jahr zurückbekommen, so soll ich jetzt 258 € nach zahlen. Das sind fast 600 € Unterschied. Auf Dauer kann ich mir das nicht leisten.“ 
Der Mieterverein Gelsenkirchen prüft für die Mitglieder die Jahresabrechnungen. „Wir haben noch nicht eine einzige Abrechnung von Peach gesehen, die richtig war, die wir durchwinken konnten“, so der Vorsitzende Ernst Georg Tiefenbacher. Die Rechtsberater des Vereins stellen fest, dass den Mietern Kosten in Rechnung gestellt werden, die gar nicht im Mietvertrag stehen. Bekanntlich muss der Mieter nur solche Nebenkosten bezahlen, die im Mietvertrag auch aufgeschrieben sind. 
Auch ist Peach nicht zimperlich und ideenarm, wenn es um Fantasie Begriffe geht. In jeder Abrechnung von Peach taucht eine Position auf mit der Bezeichnung „Wartung Bodeneinläufe“. Tiefenbacher: „Keiner der Mieter, die wir befragen, kann hiermit etwas anfangen.“ Diese Position gab es bei den früheren Abrechnungen auch niemals. 
Rufen die Mieter dann bei Peach an, um nachzufragen und sich aufklären zu lassen, werden sie zumindest in Gelsenkirchen „abgebürstet“ und nur aufgefordert, endlich zu zahlen. 
Wenn die Mieter oder der Mieterverein bei Peach schriftliche Anfragen nach Erläuterungen oder Rechnungskopien halten, gibt es regelmäßig keine Antwort. Zahlt der Mieter nicht, folgt eine Mahnung auf die andere. So mancher Mieter wird dann mürbe, bekommt Angst und bezahlt letztendlich die geforderte Nachzahlungssumme doch, obwohl er es nicht muss! 
Tiefenbacher befürchtet: „ Mir kommt es so vor, als wenn Peach mit ihrem Mieter verachtenden Verhalten die Bewohner vergraulen und dann letztendlich entmieten und die Wohnungen danach mit großem Gewinn als Wohnungseigentum vermarkten will!“ 
Wir möchten gerade auch aufgrund unserer Erfahrungen mit Peach über 17 Monate der Mieterin Reppenhagen unser vollstes Verständnis ausdrücken!

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